Fünf Monate zogen Holger Steffens
und Werner Ahlke mit dem Bollerwagen durchs Kreuzviertel. Aus der
Parkplatznot geboren die Idee, Kamera, Stativ uns sonstige
Filmausrüstung mit diesem etwas ungewöhnlichen „Teamwagen“ durchs
Viertel zu ziehen. Steffens übernahm die Interviews: „ Es war zunächst
ein wenig komisch mit diesem Gefährt die Straßen des Kreuzviertels
abzufahren, aber es stellte sich als ungemein praktisch heraus und bald
waren wir bekannt als die
"Filmer
mit dem Bollerwagen.“
Die Frage nach dem Drehbuch und Konzept beantworte
Ahlke so: „Es gab
keins.
Wir sind einfach losgezogen, haben im Gespräch mit den Menschen
filmenswerte Situationen erfahren, haben sogar beim
Feierabendbier von vielen Kreuzviertlern
Informationen
bekommen, nach dem Motto: der- oder diejenige muß da noch rein bzw.
diese oder jene Geschichte ist aber auch noch wichtig.“
Die
eigens komponierte, stimmungsvolle Musik der
Kreuzviertelbewohner Volker Bley, Geigenbaumeister und Heinrich Huber,
musikalischer Leiter des Dortmunder Stadttheaters untersteichen die
einfühlsamen Bilder des Dortmunder Filmemachers Werner Ahlke.
Herausgekommen ist ein sehenswertes Porträt des Viertels, der
Menschen, die hier leben, arbeiten und feiern. (Text:medienbüro
dortmund)